Inobhutnahme

Was ist eine Inobhutnahme?

Eine Inobhutnahmen bedeutet zunächst, dem Kind oder Jugendlichen einen Schutzraum zu geben. Dies geschieht durch eine Aufnahme im HPZ. Für solche Notsituationen wird ein barrierefreier Platz in einer unserer Wohngemeinschaften freigehalten. Dort können Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung aufgenommen werden.

Wie geht es nach einer Inobhutnahme weiter?

Der Aufnahme folgt die Phase der Klärung. Es werden, zusammen mit dem Jugendamt, den Eltern oder dem gesetzlich bestellten Vertreter, neue Perspektiven für das Wohl des Kindes oder des Jugendlichen entwickelt. Diese Perspektiven werden in einem multiprofessionellen Team erarbeitet. Bis zur abschließenden Klärung wird das Kind oder der Jugendliche, entsprechend des individuellen Hilfebedarfs, betreut und begleitet.

Was ist noch wichtig?

Die gesetzliche Grundlage für eine Inobhutnahme ergibt sich aus § 42 SGB VIII.
Die Finanzierung erfolgt über das in Obhut nehmende Jugendamt.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an

  • Renate Rießelmann-Hasse
    Aufnahmen | Fachbereich Kinder und Jugendliche
    Caritas Wohnen im Erzbistum Paderborn gGmbH

    Stiepenweg 70
    34414 Warburg
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