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06.04. 2017 Eine News der Einrichtung: CWW Paderborn e. V.

„Wunder Roms“ aus Sicht der Schreibfreunde

Monika hatte vor einigen Wochen gemeinsam mit anderen der inklusiven Schreibgruppe "(K)ein Kommentar" Texte zu einigen Exponaten der Sonderausstellung "Wunder Roms" im Diözesanmuseum Paderborn geschrieben und sie anschließend in einem Tonstudio auf Band gesprochen. Bei der Ausstellungseröffnung am vergangenen Freitag war die Gruppe eingeladen und freute sich über das Programm, das im Dom begann und schließlich im Diözesanmuseum endete.

Zwei Ehrenamtliche leiten und begleiten die Schreibfreunde und geben so Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit, ihre Gedanken und Gefühle in Schriftform auszudrücken.

Der Text der Schreibfreunde zu der

Marmor-Hand Konstantins

Bettina: Die Hand ist weiß und ist aus Marmor. Ein Finger zeigt nach oben.

Monika: Der hat zwei Finger, die hebt er hoch - der macht zwei Finger hoch, der will zeigen, was er kann, was hier ist, der kann das gut. Und dann spricht er auch mit der Hand.

Bettina: Ich glaube, die Hand soll ein Zeichen sein für den Menschen und will sagen: Ich habe die Macht.

Käthe: Zeigefinger hoch strecken - damit will ich sagen, was das und das bedeutet.

Bettina: Die Fingernägel sind groß und normal und kurz geschnitten. Der Nagel ist kaputt vom Mittelfinger.

Käthe: Hier ist es auch noch 'nen bisschen bunt.

Moni: Richtig bunt ist das eher nicht. Man sieht verschiedene Schichten aus Stein. Da wechseln die Farben.

Bettina: Die Hand steht auf einem Sockel. Wenn das eine kleinere Hand wäre, wäre das eine Frauenhand.

Johannes: Das Hermannsdenkmal steht im Teutoburger Wald - der Hermann ist groß und stark - der Mann mit dieser Hand muss auch stark sein.