Aktuelles

23.03. 2021 Eine News der Einrichtung: CWW Paderborn e. V.

Impfstart für Menschen mit Behinderung im Kreis Paderborn

Paderborn/Büren. Die Impforganisation läuft auf Hochtouren in den Werkstätten und den Wohnhäusern des Caritas Wohn- und Werkstätten im Erzbistum Paderborn e.V.. Da auf Erlass der Bundesregierung der geplante Impfstart letzte Woche mit AstraZeneca eingestellt wurde, haben die Geschäftsbereiche nun grünes Licht dafür bekommen, dass ab Mittwoch in Paderborn, Büren, Salzkotten und Lichtenau die Impfungen mit dem Impfstoff Moderna durchgeführt werden können.

In den zehn Betrieben der Caritas Werkstätten arbeiten mehr als 1500 Menschen mit Behinderung und 350 Mitarbeiter. In Absprache mit den jeweiligen Kreisen dürfen die Caritas Werkstätten sogenannte aufsuchende Impfungen durchführen. Die Betriebe in Paderborn und in Büren sind organisatorisch so aufgestellt, dass sie alle Bedingungen erfüllen und vor Ort mobile Impfteams agieren.

"Wir waren mit unserer Organisation letzten Montag schon so weit, dass wir hätten impfen können. Dann kam der Stopp von AstraZeneca und wir mussten umdisponieren. Umso mehr freuen wir uns nun, dass wir unseren Beschäftigten und Mitarbeitenden dieses Impfangebot mit Moderna machen können", so Karla Bredenbals, Geschäftsführerin der Caritas Werkstätten.

Auch die Mitarbeitenden und Bewohner der Caritas Wohnen gGmbH, die in Paderborn, Lichtenau, Büren und Salzkotten in besonderen Wohnformen leben, erhalten in dieser Woche ihre Impfung. Der erste Impftag findet am Mittwoch, 24. März im Haus St. Kunigunde statt. Die Impfungen im Wohnumfeld werden von Hausärzten durchgeführt, die überwiegend auch im Alltag die Bewohner und Bewohnerinnen medizinisch versorgen. Mitarbeitende des Familienunterstützenden Dienstes können sich im Impfzentrum impfen lassen.

Laut Impfplan des Landes NRW sollten Menschen mit Behinderungen, die in besonderen Wohnformen leben oder in den Werkstätten arbeiten sowie das Personal bereits ab 8. März ein Impfangebot erhalten.