Jubiläumsfeier im Haus St. Heinrich
Haus St. Heinrich feierte fünfjähriges Bestehen
Paderborn-Schloß Neuhaus. Mit einem Festakt hat das Haus St. Heinrich in Schloß Neuhaus sein fünfjähriges Bestehen gefeiert. Selbstbestimmung, Gleichstellung und Teilhabe seien die leitenden Prinzipien des Hauses, sagte Einrichtungsleiter Josef Meis in einem Grußwort. „Unsere Bewohner bestimmen selbst und nehmen am gesellschaftlichen Leben teil – dabei assistieren wir ihnen.“
Im 2006 bezogenen Haus St. Heinrich des Caritas Wohn- und Werkstätten im Erzbistum Paderborn e. V. (CWW) leben 28 Frauen und Männer mit geistigen, körperlichen und mehrfachen Behinderungen aus Paderborn und der näheren Umgebung. „Die Bewohner haben sich gut eingelebt und fühlen sich in Schloß Neuhaus wohl“, sagte Einrichtungsleiter Josef Meis. Von den Nachbarn in der Kaiser-Heinrich-Straße seien sie von Anfang an gut aufgenommen worden. Die Bewohner des Hauses St. Heinrich leben in Vier-Personen-Appartements in Einzelzimmern, die sie individuell eingerichtet haben. „Viele neue Beziehungen, Freundschaften und Kontakte sind entstanden. Die Bewohner von St. Heinrich nehmen rege am kulturellen Leben in Schloß Neuhaus teil“, beschreibt Josef Meis. Einige Bewohner haben das Haus schon wieder verlassen. Sie leben selbstbestimmt in ambulant betreuten Wohngemeinschaften oder eigenen Wohnungen.
Mit der Eröffnung des Hauses gründete Einrichtungsleiter Meis die Heinrich-Kunigunde-Band, die inzwischen eine gefragte Big-Band ist. Rechtzeitig zum Jubiläum erhielt diese einheitliche Band-T-Shirts sowie Banner für Notenständer. Gespendet bekam sie diese von Hövelhofer Familien und Unternehmen. „Bei einem Konzert zum Geburtstag ihres Schützenkönigs Ulrich Ringkamp haben wir die Herzen der Hövelhofer gewonnen“, erzählt Josef Meis mit einem Schmunzeln.
Begonnen hatten die Feierlichkeiten mit einem Gottesdienst, den der Behindertenseelsorger des Erzbistums Paderborn und Seelsorger des CWW, Msgr. Roman Kopetz, in der Pfarrkirche St. Heinrich und Kunigunde zelebrierte. Mitgestaltet wurde der Gottesdienst von der hauseigenen Heinrich-Kunigunde-Band, bestehend aus Bewohnern, Mitarbeitern und Ehrenamtlichen. Als Überraschungsgast trat der Schutzpatron des Hauses, Kaiser Heinrich II. mit seiner Frau Kunigunde auf – alias Josef Meis und Nadine Jungemann.
Nach dem Mittagessen legte ein ehemaliger Bewohner des Hauses St. Heinrich als „DJ Arnim“ die aktuellen Hits aus den Charts auf, die Heinrich-Kunigunde-Band spielte Volkslieder und Evergreens. Zu Gast waren auch der Spielmannszug Sennelager sowie die Kolping-Volkstanzgruppe und die Gruppe „Moonlights“ aus Büren-Siddinghausen.
Weitere Eindrücke von der Jubiläumsfeier in der Bildergalerie auf www.haus-st-heinrich.de

