HPZ-Fotoausstellung in Köln
Fotoausstellung aus dem Warburger HPZ in Köln
Warburg / Köln. Die Warburger Fotoausstellung „Brücke zum Selbst – Frau sein mit Behinderung“ hat der Landschaftsverband Rheinland (LVR) jetzt in Köln präsentiert. Gezeigt wurden Bilder von zehn Frauen mit Handicap aus dem Heilpädagogischen Therapie- und Förderzentrum (HPZ) St. Laurentius-Warburg. Einige der Porträtierten besuchten gemeinsam mit Ute Dohmann-Bannenberg, Kulturbeauftragte beim HPZ-Träger Caritas Wohn- und Werkstätten (CWW), die Ausstellung in Köln. Begleitend ist auch eine Broschüre erschienen, die in Kooperation von CWW, LVR und dem Netzwerk-Büro Frauen und Mädchen mit Behinderung NRW entstanden ist. „Mehr denn je ist es wichtig, im Interesse der Menschen mit Behinderung zusammenzuarbeiten“, sagte Ute Dohmann-Bannenberg.
Mit ihren Werken möchten die Künstlerinnen die Aufmerksamkeit schärfen für ihre Stellung in der Gesellschaft. Frauen mit Behinderung seien aufgrund ihres Geschlechts und ihres Handicaps oftmals einer doppelten Diskriminierung ausgesetzt, sagte Verena Mäckle von der LVR-Stabsstelle „Gleichstellung und Gender-Mainstreaming“. Diese Tatsache erfordere eine besondere gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das erkenne auch der Artikel 6 der UN-Behindertenrechtskonvention an: „Frauen und Mädchen mit Behinderungen haben die gleichen Rechte und Grundfreiheiten wie andere Menschen auch." Diese zentrale Forderung steht im Mittelpunkt von Ausstellung und Broschüre. Gemeinsam mit Ute Dohmann-Bannenberg und der Fotografin Cornelia Suhan haben die Künstlerinnen die Ausstellung erarbeitet, um ihrem Wunsch Nachdruck zu verleihen, einen gleichberechtigten Platz in der Gesellschaft einzunehmen.
Foto oben: Freuen sich über die Präsentation der HPZ-Fotoausstellung in Köln (von links): Ute Dohmann-Bannenberg, Halina Gollor, Daniela Hölscher, Verena Mäckle (LVR), Gaby Schickewitz, Martina Hofmann-Badache (LVR), Petra Rieks, Natascha Ziskoven und Nadine Jolk.
Die Broschüre zur Fotoausstellung „Brücke zum Selbst – Frau sein mit Behinderung“ in Köln können Sie hier als pdf laden (Größe: 1,6 MB).

