Goldmedaille für Team der Laurentius-Schule
Goldmedaille für Laurentius-Schule Warburg
Warburg/Rust. Eine Goldmedaille hat ein Team der Laurentius-Schule in Warburg beim ersten bundesweiten Fußballturnier für Schüler mit geistiger Behinderung gewonnen. In der Kategorie 2 belegte das Team um Lehrer Fritz Neuhann bei dem Special-Olympics-Turnier im baden-württembergischen Rust den ersten Platz. Die Mannschaft aus dem Heilpädagogischen Therapie- und Förderzentrum (HPZ) St. Laurentius vertrat bei dem Turnier mit zehn Mannschaften aus acht Bundesländern das Land Nordrhein-Westfalen. Eingeladen hatte das Kultusministerium Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit Special Olympics Deutschland, der Deutschen Schulsport-Stiftung und regionalen Fußballverbänden. „Die Schüler waren absolut begeistert“, schwärmt Fritz Neuhann. „Das Turnier war sehr gut organisiert.“
Neben einer Goldmedaille gab es für die erfolgreiche Mannschaft aus Warburg freien Eintritt in den Europa-Park Rust. In dessen Tipi-Dorf waren die Teams auch untergebracht. „Sehr gewöhnungsbedürftig für die Erwachsenen, aber ein tolles Erlebnis für die Kids“, lacht Fritz Neuhann, der das Team gemeinsam mit den Integrationshelfern Richard Gehlaus und Hans Breker betreute.
Begonnen hatte das Turnier ganz im Zeichen der olympischen Ringe. Begleitet vom olympischen Feuer und der Fahne der Special Olympics zogen die Mannschaften von Förderschulen aus ganz Deutschland in das Stadion des SV Rust ein. Eine besondere Auszeichnung wurde nach dem Entzünden der olympischen Flamme einem Schüler der Warburger Laurentius-Schule zuteil. Stellvertretend für alle Teilnehmer sprach Markus Otto vor rund 200 Teilnehmern und Offiziellen den olympischen Eid der Special Olympics: „Lass mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, lass mich mutig mein Bestes geben.“ „Das war eine große Ehre“, sagte er anschließend. Das Fußball-Turnier soll künftig jedes Jahr stattfinden und die besten Förderschul-Mannschaften aller Bundesländer zusammenführen. Die Laurentius-Schule will dann für Nordrhein-Westfalen wieder dabei sein.

